Spieler betreffend

Maßnahmen, die den Spieler betreffen

Es ist wichtig, dass Spielgäste in Spielstätten Informationen vorfinden. Dazu gehören der Selbsttest problematischen Spielverhaltens, Plakathinweise, die darauf zielen, das eigene Spielverhalten im Blick zu halten, Informationen über Gewinn- und Verlustmöglichkeiten, Informationsflyer von lokalen Beratungsstellen, sowie Telefonnummern für den Krisenfall. So wichtig diese Informationen sind, ist darüber hinaus zu sehen, dass im Falle problematischen oder pathologischen Spielverhaltens die Selbstkontrolle und Wahlmöglichkeit eingeschränkt ist, und Informationen nur bedingt prozessiert werden. Aus diesem Grund ist das Servicepersonal vor Ort in dem Prozess wichtig. Im Rahmen der Mitarbeiterschulungen informieren wir über die Entstehung und die Erkennungsmerkmale problematischen und pathologischen Spielverhaltens. Die Servicemitarbeiter/-innen sind nicht selten durch eine Vertrauensbasis die erste Anlaufstelle für ihre Spielgäste. Sie haben zudem durch manchmal jahrelange Kenntnis eine gute Vergleichsgrundlage, um die Entwicklung des Spielverhaltens einzelner Gäste beurteilen zu können. Ziel unserer Präventionsschulungen ist es, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu unterstützen, die Kontaktaufnahme mit problematischen Spielern vertrauensvoll und aktiv zu gestalten. Zunächst sind die Servicemitarbeiter als aktiv geschulte Beobachter vor Ort. Fällt ihnen eine problematische Entwicklung beim Spielgast auf, sind sie angehalten, das Gespräch mit dem Spielgast zu suchen, ohne die Situation zu problematisieren oder Diagnosen zu stellen.

Zielist, die Situation zu sondieren, den Gast bei der Aufrechterhaltung seiner Selbstkontrolle zu unterstützen und, falls erforderlich, weiterführende Gespräche mit Sozialkonzept-/ Präventionsbeauftragten zu vermitteln, eine weitere Vermittlung zu Beratungsstellen oder anderen Hilfeeinrichtungen sicherzustellen, und flankierende Maßnahmen (z.B. Spielersperren) initiieren und begleiten. Diese Vermittlungsstrukturen sind in verankert und Gegenstand aller Personal- und Unternehmerschulungen. Zudem ist wichtig, dass im direkten Gespräch Informationen und zu begleiten. Diese Vermittlungstrukturen sind im Sozailkonzept verankert und Gegenstand aller Personal- und Unternehmerschulungen. Zudem ist es wichtig, dass im direkten Gespräch Informationen, Flyer von Beratungseinrichtungen und die Telefonnummern der Hotlines weitergegeben werden. Die Kontaktaufnahmen werden schriftlich dokumentiert und unter Berücksichtigung aller Datenschutzbestimmungen statistisch erfasst, und fortlaufend evaluiert. Dabei ist für die ORIGO wichtig, dass eine wirksame Prävention auf der Ebene des Spielgastes einen Bewusstseins Wandel aller Beteiligten voraussetzt.